Ehrenamt

25. August 2021

Hier gilt zunächst einmal vollständig das, was bei „Jugend“ bereits gesagt wurde: Ohne die vielen ehrenamtlich Tätigen wäre echtes kulturell-gesellschaftliche Zusammenleben bestenfalls auf einem Minimalniveau spürbar, im schlechtesten Fall quasi nicht existent. Ehrenamtsarbeit ist existenziell für eine funktionierende kommunale Zusammengehörigkeit.

Gibt es da wirklich noch viel zu ergänzen? Wir sind allen ehrenamtlich Tätigen sehr, sehr dankbar für ihr Engagement. Für uns ist es selbstverständlich, dass dieses Engagement mit besten Kräften so gut wie möglich unterstützt wird. Sie kennen das sicher auch aus Ihrem Verein: Es sind oft dieselben Personen, die sich engagieren. Das Problem ist der Nachwuchs. Das ist kein typisches Problem in Diekholzen; das ist ein gesamt-gesellschaftliches Problem. Es betrifft die ganze Palette ehrenamtlicher Arbeit – sei es Sport, Kultur, religiöses Engagement oder Politik. Und da reden wir gar nicht drum herum: Auch in der Politik sind wir dankbar, wenn sich junge Menschen entscheiden, mitzumachen und Verantwortung zu übernehmen. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr gleich drei junge Menschen unter 25 Jahren auf unserer Kandidatenliste stehen haben.

Es muss uns gelingen auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Engagements Menschen zu gewinnen, die sich für andere und die Gemeinschaft einsetzen. Es ist schon was dran an dem hier etwas abgewandelten Spruch: „Frag nicht, was die Gemeinschaft für dich tun kann. Frag lieber, was du für die Gemeinschaft tun kannst“.

In diesem Sinne unterstützen wir alle, die etwas für die Gemeinschaft tun wollen.