Jugend

25. August 2021

Die Jugendarbeit in unserer Gemeinde wird hauptsächlich durch unsere örtlichen Vereine, Verbände und Gemeinschaften getragen. Es ist wahrscheinlich kaum abschließend zu ermessen, welchen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag dabei die vielen ehrenamtlichen Trainer, Ausbilder, Betreuer, Gesprächspartner und Helfer leisten. Ohne dieses Engagement würde Gemeinschaft schlichtweg auch gar nicht funktionieren. Die Gemeinde unterstützt die Jugendarbeit zum Beispiel mit Zuschüssen oder auch dadurch, dass sie keine Hallennutzungsgebühren erhebt. Uns ist wichtig, dass das auch weiterhin so bleibt.

Der Weg ins nahe Hildesheim ist für manche zudem eine Möglichkeit, weitere Angebote zu nutzen.

Trotz der Vielfältigkeit des Angebotes insgesamt mag es aber auch Jugendliche geben, die anderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen möchten oder Räume suchen, in denen sie sich unter ihresgleichen bewegen und austauschen können.

Schön ist dann, wenn „Jugendliche für Jugendliche“ tätig werden, wenn sich also z.B. Einzelne zu Gruppenleitern ausbilden lassen und dann selbst Verantwortung in der Jugendarbeit übernehmen, sei es z.B. im kirchlichen oder auch im kommunalen Umfeld. Im Jugendraum „Knick“ in Diekholzen stehen beispielsweise Räumlichkeiten zur Verfügung, die in „Eigenregie“ der Jugend genutzt werden.

Manchmal bedarf es ggf. auch einer weitergehenden Unterstützung. An dieser Stelle ist die Gemeinde speziell gefordert. Hier gilt es zu ermitteln, wo tatsächlich Bedarf besteht, wie nachhaltig dieser ist und wie die Gemeinde sinnvoll aktiv werden kann. Als Beispiel sei hier z.B. ein stundenweise beschäftigter Jugendpfleger genannt.

Aber auch an dieser Stelle ist wieder einmal relevant: Unsere Gemeinde besteht aus vier Ortschaften. Deshalb halten wir es für bedeutsam, dass in allen vier Ortschaften gleichermaßen erhoben wird, ob es Bedarf an weiterer Unterstützung gibt und wie diese Unterstützung aussehen könnte. Wenn es Ortschaften gäbe, in denen „alles läuft“, dann wäre das doch ein gutes Zeichen. Und wenn nicht, dann müssen wir die Sache angehen.

Keine Konkurrenz für Vereine!

Uns ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig: Keinesfalls darf „kommunal geführte Jugendarbeit“ dazu führen, dass die Arbeit für die Vereine, Verbände und Institutionen schwerer wird, weil sie z.B. ihr Angebot mit einem weiteren „Mitbewerber“ teilen müssen. Vereinsarbeit ist schon schwer genug – das wissen alle, die dort tätig sind.